Musik, Gemeinschaft und jede Menge Spaß
Ein Wochenende ganz im Zeichen des Akkordeons erlebten zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker beim Akkordeon-Jugendwochenende (AkkjuWe) in der Jugendherberge in Wetzlar. Gerade im Jahr 2026, in dem das Akkordeon zum Instrument des Jahres gekürt wurde, setzte die Veranstaltung ein besonders schönes Zeichen für die Vielfalt und Zukunft dieses Instruments. Unter der Leitung der Dozentin Constanze Müller und des Dozenten Markus Gellrich trafen sich Kinder und Jugendliche aus ganz Hessen, um gemeinsam zu musizieren, neue Freundschaften zu knüpfen und ein abwechslungsreiches Wochenende zu verbringen.
Constanze Müller, staatlich geprüfte Musiklehrerin und Diplom-Akkordeonistin aus Reinheim, verfügt über langjährige Erfahrung als Musikpädagogin und Dirigentin. Seit vielen Jahren leitet sie erfolgreiche Nachwuchs- und Orchesterensembles und engagiert sich intensiv in der Jugendarbeit. Unterstützt wurde sie von Markus Gellrich, Akkordeonpädagoge, Dirigent und künstlerischer Leiter des Landes-Akkordeon-Ensembles Sachsen-Anhalt. Neben seiner Unterrichtstätigkeit ist er in verschiedenen Verbandsfunktionen aktiv und widmet sich sowohl der klassischen als auch der zeitgenössischen Akkordeonmusik.
Mit Constanze Müller und Markus Gellrich standen den Teilnehmenden zwei erfahrene Dozenten zur Seite, die ihre musikalische Expertise, pädagogisches Geschick und Begeisterung für das Akkordeon einbrachten. Sie unterstützten die jungen Musikerinnen und Musiker sowohl bei der Probenarbeit als auch bei der musikalischen Gestaltung der Stücke und sorgten für eine motivierende Arbeitsatmosphäre.
Im Mittelpunkt standen intensive Orchesterproben, bei denen die Teilnehmenden die Werke „Fresh Air“ von Hans-Günther Kölz, „Kaleidoskop“ von Werner Richter, „Starter-Kids 2“ von Marco Wasem und Jürgen Schmieder sowie „Partyfever“ von Jürgen Schmieder einstudierten. Mit großer Konzentration und viel Engagement arbeiteten die jungen Akkordeonistinnen und Akkordeonisten an Klang, Rhythmus und musikalischem Ausdruck. Dabei entstanden innerhalb kurzer Zeit beeindruckende musikalische Ergebnisse.
Doch das AkkjuWe bot weit mehr als nur Probenarbeit. Ziel der Veranstaltung war es auch, den Austausch zwischen den jungen Musikerinnen und Musikern zu fördern. So gab es neben dem gemeinsamen Musizieren zahlreiche Gelegenheiten, sich kennenzulernen und Zeit miteinander zu verbringen.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Besuch der Bowlingbahn am Samstagabend. Nach einem musikalisch anspruchsvollen Tag stand hier der Spaß im Vordergrund. Mit viel Begeisterung wurde um Pins und Punkte gekämpft, gelacht und angefeuert. Die Aktion sorgte für beste Stimmung und stärkte den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Den gelungenen Abschluss bildete am Sonntag eine Präsentation für Eltern, Familien und Freunde. Nach dem Mittagessen zeigten die Teilnehmenden, eindrucksvoll die Ergebnisse, was sie innerhalb des Wochenendes gemeinsam erarbeitet hatten. Das Publikum honorierte die musikalischen Leistungen mit viel Applaus.
Die Resonanz auf das Jugendwochenende fiel durchweg positiv aus. Sowohl die musikalische Arbeit als auch das gemeinsame Freizeitprogramm kamen bei den Jugendlichen hervorragend an. Viele äußerten bereits während der Veranstaltung den Wunsch nach einer Fortsetzung. Die Begeisterung der Teilnehmenden war so groß, dass der Hessische Harmonika-Verband (HHV) bereits Überlegungen anstellt, im Jahr 2027 erneut ein Jugendakkordeonwochenende anzubieten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden – ob Eltern oder Ehrenamtlichen –, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.
Das AkkjuWe hat damit eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig solche Angebote für die Nachwuchsarbeit sind: Sie fördern gleichermaßen musikalische Entwicklung, Gemeinschaftssinn und die Freude am gemeinsamen Musizieren.
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