Sieben Konzerte – zum Teil verbunden mit Workshops – standen auf dem Tourplan:
- 11.10.2024 Konzert in Pretoria im Voortrekker Monument mit dem FAK Jeugsimfonieorkes,
- 13.10.2024 Konzert im Kearsney College in Botha’s Hill, einer kleinen Stadt zwischen der Provinzhauptstadt Pietermaritzburg und Durban in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal, mit Chor und Orchester sowie einer Percussion-Gruppe,
- 14.10.2024 Workshops und Konzert in der Deutschen Schule Hermannsburg – auch mit dem Duo Quadasi & Maquina, das sehr bekannt ist in Südafrika,
- 16.10.2024 Konzert im South African Collage of Music in Kapstadt mit Akkordeonstudenten,
- 17.10.2024 Konzert in der Uni Stellenbosch ebenfalls in Kapstadt gemeinsam mit Schülern der South Africa Free Reed Association SAFRA,
- 18.10.2024 Konzert im Goodwood Sporting Club „Symphony of Cultures“ mit diversen lokalen Aktiven als gemeinsames Abschlusskonzert unter Leitung der SAFRA,
- 20.10.2024 Kirchenkonzert in der Küstenstadt Melkbosstrand bei Kapstadt, ebenfalls mit Beteiligung heimischer Akkordeonisten und einem Kinder-Duo der SAFRA.
Das Konzertprogramm war anspruchsvoll und vielfältig: „Dragon Fight“ des österreichischen Film- und Blasmusik-Komponisten Otto Martin Schwarz, „Juba Dance“ der Afroamerikanerin Florence Beatrice Smith Price (1887-1953), die „Keniade“ von Fritz Dobler mit den vier Sätzen Allegro Moderato, Valse Lento, Capriccio und Moderato, die Ouverture solennelle „1812“ op. 49 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, die den Sieg Russlands in den Napoleonischen Kriegen 1812 darstellt, ein Medley aus dem Musical „Der König der Löwen“, einige gerngespielte Everrgreens der Orchesters wie „Exersis“ von Oleg Gamajunov und „Fiddle Faddle“, ein für das Boston Pops Orchestra komponiertes Werk von Leroy Anderson, ein Tango nuevo von Astor Piazzolla „Tanti Anni prima“ mit Konzertmeister Marius Weidehoff als Solisten sowie zwei Werke afrikanischer Herkunft „Jerusalema“, arrangiert von Vizedirigent Peter Lohmar, und das südafrikanische Lied „Shosholoza“ aus dem Repertoire des Soweto Gospel Choir mit dem Bassist Leo Wichmann als Vorsänger und last but not least „Gospel Mass“ von Robert Ray (1946-2022), ursprünglich für gemischten Chor geschrieben.
Organisator Thomas Ahrendt über die Reise:
Auslandsreisen – egal ob europäisch oder außereuropäisch – prägen immer das gesamte Team. Sie sind für Gastgeber und Gäste stets ein Gewinn, so auch in diesem Fall. Die Anzahl der Stationen, die Begegnungen und der Austausch förderte nicht nur auf musikalischer Ebene die Gemeinsamschaft.
Ziel der Veranstalter ist stets, die Verbindung zu anderen Kulturen herzustellen sowie Respekt, Verständnis und Toleranz gegenüber Fremdartigem zu vermitteln, um letztlich ein friedliches und freiheitliches Miteinander zu fördern. Solche Reisen sind deshalb ein unbedingtes Muss in der Projektarbeit.
Möglich werden sie dadurch, dass das LandesJugendAkkordeonOrchester Nordrhein-Westfalen ein ständiges Förderprojekt des Ministeriums für Kultur und Wirtschaft in der Trägerschaft des Landesmusikrates NRW e.V. in Verbindung mit dem Deutschen Harmonika-Verband e.V. Trossingen ist. Für diese Tour gab es außerdem weitere Finanzierungshilfen über das Goethe-Institut, das Auswärtige Amt und den Landesmusikrat NRW.
Weitere Informationen zum Projektorchester und auch zur Südafrika-Tour findet man auf der Website https://ljao-nrw.de/ sowie in den zahlreichen Beiträgen auf den Social Media Kanälen https://www.instagram.com/ljao_nrw/ und https://www.facebook.com/ljao.nrw.
Wer einen ausführlicheren Eindruck von dieser außergewöhnlichen Reise bekommen möchte – Sebastian Ohlheiser, Teilnehmer und 2. Konzertmeister, hat einen schönen Reisebericht geschrieben:
In diesem Jahr stand für die 28 jungen Musikerinnen und Musiker des LandesJugendAkkordeonorchesters Nordrhein-Westfalen ein besonderes Erlebnis an. Am 09. Oktober 2024 machten wir uns gemeinsam auf den langen Weg von Deutschland bis ans andere Ende der Welt nach Südafrika.
Als ich zum ersten Mal von der Idee hörte, eine Konzertreise nach Afrika zu organisieren, war ich begeistert. Südafrika ist ein Land, das ich persönlich bereits durch einen Aufenthalt in Kapstadt näher kennenlernen durfte und umso größer war die Vorfreude, dieses Land mit dem LJAO zu bereisen. Ich konnte es kaum erwarten.
Hier kann man weiterlesen: PDF auf der Seite des Landesmusikrates NRW.