„Leinwandmelodien“ – Filmmusik mit Akkordeon und Harfen
Am 7. März verwandelte sich der Kurt-Masur-Saal der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ in einen Raum, in dem Musik und Imagination eine eindrucksvolle Verbindung eingingen. Unter dem Titel „Leinwandmelodien“ präsentierten Schülerinnen und Schüler ein facettenreiches Konzertprogramm, das die emotionale Kraft der Filmmusik in den Mittelpunkt stellte.
Mit Werken aus bekannten Filmen und Serien – unter anderem „Das wandelnde Schloss“, „James Bond“, „Fluch der Karibik“, „Mission: Impossible“, „Naruto“ und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – spannte sich ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen, der unterschiedlichste Klangfarben und Stimmungen vereinte. Die jungen Musikerinnen und Musiker überzeugten dabei durch Ausdrucksstärke, musikalische Präsenz und große Spielfreude.
Ein schöner Moment entstand, als das Publikum bei „Pippi Langstrumpf“ mitsang. In diesem Augenblick entwickelte sich eine spürbare Verbindung zwischen Bühne und Saal – genau das, was Musik im Kern ausmacht.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Akkordeonorchesters Leipzig der Musik- und Kunstschule des Landkreises Leipzig. Mit klanglicher Geschlossenheit, dynamischer Differenziertheit und hoher Präzision setzte das Ensemble, welches in diesem Jahr sein 35-jähriges Jubiläum feiert, einen nachhaltigen Akzent und unterstrich eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Akkordeons.
Auch abseits der Bühne zeigte sich die Veranstaltung von ihrer besten Seite: In der Pause sorgten Eltern sowie Jugendliche mit selbst gebackenem Kuchen für eine warme, familiäre Atmosphäre.
Eine wertvolle Bereicherung des Nachmittags war die Unterstützung des Piano Centrum Leipzig: Geschäftsführer Tino Fuhrmann übernahm vor Ort kleinere Reparaturen an den Instrumenten.
Das Konzert stand im Zeichen des Akkordeons als Instrument des Jahres und verdeutlichte dessen breite klangliche Möglichkeiten – von solistischen Darbietungen bis hin zu Ensemble- und Orchesterklängen, unter anderem in Verbindung mit Harfen und Klavier.
Den künstlerischen und pädagogischen Rahmen dieses Konzerts gestalteten die engagierten Lehrkräfte Marko Basara, Eduard Funkner, Valeri Funkner, Joseph Shallah und Claudia Steidte unter der organisatorischen Leitung von Ingrida Schwarze. Mit fachlicher Kompetenz, pädagogischem Feingefühl und großem persönlichen Einsatz fördern sie musikalische Entwicklungen, die sich in Konzerten wie diesem eindrucksvoll entfalten.
„Leinwandmelodien“ war damit nicht nur ein Konzert, sondern ein vielschichtiges Erlebnis, das noch lange nachwirkt.
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