Wir haben unsere Landesverbands-Vertreterinnen und -Vertreter gefragt, was das Instrument des Jahres für Sie zu einer so einmaligen Chance macht. Einen ersten Teil der Statements möchten wir hier zitieren – die Erwartungen und die Motivation sind hoch. Das »Jahres des Akkordeons« kann kommen.
Berlin:
»Das Jahr des Akkordeons ist unsere einmalige Gelegenheit, unser Instrument landesweit ins Rampenlicht zu rücken. Aber nur gemeinsam können wir diese Welle der Aufmerksamkeit erzeugen! Je mehr von uns aktiv mitwirken, desto deutlicher wird: Dieses Jahr steht wirklich im Zeichen des Akkordeons.
Um möglichst viele Menschen zu erreichen, müssen wir ein reichhaltiges und vielfältiges Konzertangebot aufbauen – damit sich die Medien darum reißen, über unsere Musik und Künstler*innen zu berichten. So entstehen neue Zugänge für ein breites Publikum und neuer Nachwuchs für unsere Ausbildungsarbeit.
Wenn uns das gelingt, haben wir gewonnen. Also lasst uns diese Dynamik gemeinsam entfesseln – und groß denken!«
Johnny Eric Mundelius
Landesvorsitzender DHV-Landesverband Berlin
Brandenburg:
Das Instrument des Jahres bietet für das Akkordeon die Möglichkeit, es aus seinen bekannten Klischees herauszulösen und als das zu präsentieren, was es meiner Meinung nach ist: als eines der vielfältigsten Instrumente unserer Zeit. Die Aktion schafft unserem Instrument bundesweite Bühnen, um es einem breiten Publikum zu präsentieren und die Anerkennung für seine Virtuosität und Ausdruckskraft zu erfahren, die das Akkordeon durchaus verdient.
Vereine sind die Träger des örtlichen Musiklebens und können eine Keimzelle für neue Generationen junger Akkordeonist*innen sein. Wer sich beteiligt, stärkt nicht nur das eigene Ensemble, sondern setzt ein kulturelles Signal: Das Akkordeon gehört – vor allem in diesem Jahr – in unsere kulturelle Mitte!
Mit dem Ende von 2026 soll kein Abschluss gesetzt werden, sondern das soll gerade erst der Startschuss sein. Mehr Sichtbarkeit, stärkere Förderung unserer jungen Talente, Kooperationen verstetigen und erweitern und langfristig künstlerische Impulse setzen – das und nicht weniger sollte unser Ansporn sein. 2026 eröffnet uns diese Tür, wir müssen diese Chance bewusst nutzen!
Leon Jonas Thieme
Landesjugendleiter im DHV-Landesverband Brandenburg e.V., Dirigent des LJAO Brandenburg und Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat Brandenburg
Foto: Norman Reichelt
Hamburg:
Die Aktion »Instrument des Jahres 2026« ist eine einmalige Gelegenheit für das Akkordeon. Ein unglaublich vielseitiges Instrument wird im kommenden Jahr in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt. Es kann zeigen, wie lebendig und modern es ist und welche musikalische Bandbreite es abzudecken vermag.
Vereine und Orchester sollten sich hieran aktiv beteiligen, denn sie können Botschafter sein, die das Akkordeon sichtbar machen. Es eröffnen sich Möglichkeiten, neue Mitglieder zu gewinnen und neue Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern – egal, ob jung oder alt. Und nicht zuletzt sind sie Teil eines Netzwerks, das sich gegenseitig trägt.
Wenn wir groß denken, dann gibt das »Instrument des Jahres« den Anstoß und das Akkordeon bleibt anschließend nachhaltig im kulturellen Leben erhalten und ist aus Schulen, von Bühnen und aus Konzerten nicht mehr wegzudenken. Es genießt dauerhafte Wertschätzung in allen Teilen der Gesellschaft und erhält nicht nur ideelle sondern auch finanzielle Unterstützung durch gezielte Fördermittel.
Melanie Backes
Landesvorsitzende DHV-Landesverband Hamburg
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