Kirchzarten. Am 10. Oktober 2026 verwandelte sich die evangelische Kirche in Kirchzarten um 17 Uhr in einen lebendigen Konzertsaal. Beim Konzertabend erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das die Begeisterung für die Akkordeon-Musik, den Wert des gemeinsamen Musizierens und das beeindruckende Können engagierter Musikerinnen und Musiker eindrucksvoll miteinander verband.
Den Auftakt gestaltete das Monsterorchester, ein Projektorchester aus rund 50 Kindern und Jugendlichen. Die jungen Musikerinnen und Musiker kamen nun schon zum dritten Mal aus den Akkordeon-Vereinen von Kirchzarten, Bad Krozingen, Herbolzheim und Breitnau zusammen. Unter der Leitung des Dirigenten Gregor Heinrich stellten sie ein buntes Konzertprogramm auf die Beine und führten unter anderem Stücke wie Billie Jean von Michael Jackson oder Phantom der Oper aus dem gleichnamigen Musical auf.
Intensiv vorbereitet hatten sich die jungen Orchestermitglieder bereits eine Woche zuvor bei einem Probewochenende in Lenzkirch. Neben zahlreichen Proben standen dabei auch Spiel, Spaß und das gemeinsame Miteinander auf dem Programm. So bot das Wochenende nicht nur Gelegenheit, musikalisch an den Stücken zu arbeiten, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb des Orchesters.
Im zweiten Konzertteil übernahm das Ensemble Akkzente die Bühne. Die zehn Musikerinnen und Musiker aus dem Raum Stuttgart kennen sich bereits seit vielen Jahren und fanden während der Corona-Zeit als Ensemble zusammen. Dass aus dieser gemeinsamen Leidenschaft für die Musik etwas ganz Besonderes entstehen kann, bewiesen sie eindrucksvoll mit ihrem Erfolg beim World Music Festival 2025 in Innsbruck: Dort gewann das Ensemble den ersten Platz in der Kategorie Ensembles.
Auch in Kirchzarten begeisterten die Musikerinnen und Musiker mit einem atemberaubenden Auftritt. Mit ihrem Können, ihrer musikalischen Ausdruckskraft und ihrem präzisen Zusammenspiel zogen sie das Publikum in ihren Bann. Für die jungen Mitglieder des Monsterorchesters war dieser Konzertteil zugleich eine besondere Inspiration. Das Ensemble Akkzente zeigte eindrucksvoll, welche musikalischen Möglichkeiten sich durch kontinuierliches Üben, viel Fleiß und langjährige Begeisterung für das Akkordeonspielen eröffnen können.
Das Monsterkonzert verband damit auf besondere Weise Nachwuchsförderung und musikalische Spitzenleistung. Ein Konzert, das nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch zeigte, wie Musik Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt und junge Talente dazu ermutigt, ihren musikalischen Weg mit Begeisterung und Ausdauer weiterzugehen.
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