Gemeinsam mit sieben Ensembles aus Bonn und der Region präsentierte das Orchester am 13. Juni 2026 die musikalische Vielfalt des Akkordeons einem breiten Publikum. Über fünf Stunden hinweg erklangen unterschiedlichste Stilrichtungen, und es zeigte sich eindrucksvoll, wie wandelbar das Instrument ist.
Neben der Bühne gab es eine kleine Ausstellung verschiedener Akkordeons. Besucherinnen und Besucher konnten dort nicht nur Fragen zum Instrument stellen, sondern auch einen Blick in dessen Innenleben werfen.
Durch das Programm führte Stefan Dörrenbächer, Leiter des Akkordeon-Orchesters Königswinter. Als Gastgeber eröffnete das Orchester selbst die Veranstaltung und spannte musikalisch einen weiten Bogen: von der „Sinfonia in B-Dur“ von Johann Christian Bach über „Transylvania“ von Helmut Quakernack bis hin zum „Manhatten-Boogie“ von Gerhard Mohr.
Mit dabei war außerdem die Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn. Die Akkordeon-Gruppe Bonn-Akko unter der Leitung von Olga Belyaeva begeisterte unter anderem mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen und dem „Libertango“ von Astor Piazzolla.
Das Duo „Balg und Bogen“ mit Peter Reichelt am Akkordeon und Heiner Nöthe an der Violine präsentierte Klezmer-Musik sowie den Tango „Olé Guapa“.
Für besondere Akzente sorgte auch das Quintett „Lydies Lesbische Verwandtschaft“. Auf dem Programm standen unter anderem „Choco Flanel“ von Lydie Auvray sowie der „Walzer Nr. 2“ von Dmitri Schostakowitsch.
Ein weiteres Quintett mit Spielern aus dem Akkordeon Orchester Königswinter spielte unter anderem „Oblivion“ von Astor Piazzolla sowie das hebräische Volkslied „Hava Nagila“.
Unter der Leitung von Pia Clemens überzeugte der Akkordeon-Club Niederkassel unter anderem mit „Pata Pata“ von Miriam Makeba und „Rock around the Clock“ sowie einem kölschen Klassiker als Zugabe.
Den stimmungsvollen Abschluss gestaltete das Duo „Ockergelb“ mit Stefanie Müller am Akkordeon sowie Uwe Schollmeyer mit Violine und Gesang. Mit Balfolk, traditionellen europäischen Volkstänzen, luden sie das Publikum zum Mittanzen ein – und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis vor der Bühne eifrig getanzt wurde.
Auch das Wetter spielte mit: Bei Sonnenschein zog die Veranstaltung zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Der große Applaus und die vielen positiven Rückmeldungen zeigten, dass der „Tag des Akkordeons“ beim Publikum hervorragend ankam.
Kontakt:
Peter Reichelt
info@akkok.de
www.akkok.de
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