Pünktlich um 10 Uhr begrüßte Marc die Anwesenden im Proberaum der Akkordia ’73 Crumstadt e. V. (herzlichen Dank!) und startete eine kurze Vorstellung seinerseits und aller Teilnehmenden. Hier war bemerkenswert, dass sich nicht nur von alten Hasen bis hin zu Neulingen am Elektronium alle Erfahrungslevel im Raum befanden – also genau das, wozu der Workshop gedacht war. Man hatte die unterschiedlichsten Elektronien mitgebracht – alles, außer den alten Röhrengeräten, war vertreten.
Die Zusammenfassung der Geschichte des Hohner-Elektroniums begann mit den schon genannten Röhrengeräten und ihren Schiebereglern an einer Laufkette mit Loch für den Finger zur Registerschaltung, Drehreglern zum Nachstimmen – auch während eines Auftritts – oder den orange leuchtenden Röhren im Verstärker. Informationen zu den ersten Transistor-Instrumenten und weiteren Modernisierungen brachten zumindest für einige von uns neues Grund- bzw. Fachwissen. Ein gewisses Schmunzeln löste die Anekdote über die optisch gesteuerte Lautstärkeregelung aus, die je nach Helligkeit im Konzertraum dann auch mal die Dynamik eines Stückes etwas durcheinanderbringen konnte. Es konnte in einigen Fällen aber auch geklärt werden, wozu denn bestimmte Schalter benutzt werden können (Mehrfachbelegung war ein immer wieder benutzter Terminus technicus).
Um einige Erkenntnisse reicher endete der Workshop um 17 Uhr mit einem gemütlichen und erfolgreichen Entknoten des Kabelwirrwars.
Joachim (Jojo) Schumak
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