Als besondere Gäste begrüßte das Orchester den Bundestagsabgeordneten Georg Kippels sowie die stellvertretende Hürther Bürgermeisterin Aylin Kocabeygirli.
Charmant und mit spürbarer Freude spielte Sonja Standop nicht nur mit, sondern moderierte auch den Abend. Mit einer Mischung aus Humor und Wissenswertem verknüpfte sie die Stücke zu einer stimmigen Erzählung. Besonders eindrucksvoll war ihr Einsatz beim Titel „Das Dschungelbuch“, den sie mit bunten Requisiten zum Leben erweckte: Ein Plüschaffe, eine aufblasbare Schlange und ein fröhlicher „Balu der Bär“ schmückten die Bühne und zauberten ein Lächeln in viele Gesichter.
Die Reise begann mit dem „Japanischen Laternentanz“ des Komponisten Yoshitomo – der, wie Standop augenzwinkernd verriet, eigentlich aus Deutschland stammt und Karl Zimmer heißt. Von dort führte der Weg weiter nach Frankreich zu „Plaisir d’amour“, dem Lied, das Elvis Presley später zu „Can’t Help Falling in Love“ inspirierte.
Besondere Höhepunkte boten die Solisten Lothar Fischer und Dagmar Severt. Sie interpretierten ein Walzer-Medley aus Paris sowie die melancholischen „Regenschirme von Cherbourg“ – beides Stücke, die das Publikum mit langem Applaus belohnte.
Das Orchester, das seit mehr als 70 Jahren Konzertreisen, Probewochenenden und vielfältige Vereinsaktivitäten organisiert, bewies erneut seine Vielseitigkeit und seinen Anspruch, Musik für Jung und Alt erlebbar zu machen.
Mit temperamentvollen Klängen aus „Fiesta Mexicana“ endete der Abend fulminant. Das Publikum belohnte die Musikerinnen und Musiker mit langem Applaus. Ein musikalischer Abend, der nicht nur die Geschichte des Orchesters, sondern auch seine Freude am gemeinsamen Musizieren eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Veröffentlicht am 24. November 2025 im Kölner Stadt-Anzeiger Rhein-Erft – mit Genehmigung der Redaktion hier eingestellt.
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