„Dieser Samstagabend war wirklich ein Fest“ ist eine sehr treffende Beschreibung des Jubiläumskonzerts „25 Jahre A-TRAIN“ am Samstag, den 20.09.2025 in Pfungstadt. Das Fest war der musikalische Höhepunkt des A-TRAIN Jubiläumsjahrs, in dem A-TRAIN mit dem Jubiläumskonzert an den Ort seiner Gründung zurückkehrte. Veranstaltet wurde das Konzert vor ausverkauftem Saal von der Akkordeon-Vereinigung 1936 Pfungstadt, die auch den Abend musikalisch eröffnete. Das 1. Orchester der AVP 1936 startete in den Abend mit „Porgy and Bess“ und leitete später mit einem Medley aus Songs von Herbert Grönemeyer zum zweiten Teil über. In der ersten Hälfte trat noch der Nachwuchs der AVP auf, die AVP Dance Monkeys. Da ist der Name Programm, denn sie spielten auch den gleichnamigen Radio Hit von Tones and I.
Nach einer kurzen Umbaupause eröffnete A-TRAIN sein Konzert mit „Take the A-Train“. Schließlich stand dieser Titel Pate für den Bandnamen. Die Band legte sogleich mit großer Spielfreude los und präsentierte einen Solisten nach dem anderen. Gleich zwei Bläser veredelten den Akkordeon-Sound: Stefan Klink an Trompete und Flügelhorn begeisterte mit brillanten Soli und Überraschungsgast Prof. Matthias Anton trieb sein Saxofon zu solchen Höhen und Tempi, dass man völlig vergaß, dass es eigentlich Jazz-Balladen waren. Auch die Sängerin Martina Zaske und ihr Bruder Robert Zaske präsentierten sich stimmstark und sorgten mit dem Duett „Unforgettable“ für echtes Gänsehautfeeling.
Mit dem musikalischen Feuerwerk des Jubiläumskonzerts verabschiedet sich Wolfgang Ruß nach 25 Jahren aus der musikalischen Leitung von A-TRAIN. Nachfolger ist Eric Dann. Er ist schon mehr als 10 Jahre in der Band als Solist, Arrangeur und stellvertretender Leiter tätig.
Fünfundzwanzig Jahre A-TRAIN sind nur ein Aspekt im Wirken und im besonderen Engagement von Wolfgang Ruß für die musikalischen Ziele des DHV. Als Anerkennung für die Pflege, Förderung und Verbreitung des Musizierens in der Gemeinschaft und der Mitwirkung in vielen Gremien zeichnete DHV-Präsident Jochen Haußmann Wolfgang Ruß mit der Ehrenmedaille in Gold aus. Es ist die höchste Auszeichnung, die der DHV vergeben kann.
Zum Abschluss gab es noch die Uraufführung der Suite „Collage“ von Wolfgang Ruß, eine Auftragskomposition des Hessischen Harmonika Verbandes, die das A-TRAIN Motto „Rock – Pop – Jazz – Latin“ musikalisch verarbeitet und im Showdown allen Solisten Freiräume zu Improvisationen lässt. Das Gesangsduo Martina und Robert Zaske überraschten sogar mit einer Scat-Gesang Einlage. Ein musikalisch außergewöhnlicher Abend in einer harmonischen Atmosphäre, ein wirkliches Fest.

DHV-Präsident Jochen Haußmann überreicht Wolfgang Ruß die höchste Auszeichnung des DHV, die Ehrenmedaille in Gold, für besonderes Engagement von Wolfgang Ruß für die musikalischen Ziele des DHV, als Anerkennung für die Pflege, Förderung und Verbreitung des Musizierens in der Gemeinschaft und der Mitwirkung in vielen Gremien.
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